
Achtung Bahnübergang!
Bahnübergänge sind Orte, an denen sich Straße und Schiene kreuzen. Hier treffen Autos, Fährräder, Fußgänger und Züge aufeinander. Damit es nicht zu gefährlichen Situaitonen kommt, ist es wichtig, die Regeln zu kennen und zu beachten.
Wichtige Fakten zum Bahnübergang
An einem Bahnübergang kreuzen Straßen und Wege die Bahngleise mit oder ohne Schranken. Hier treffen sich Züge und Menschen, Autos oder andere Fahrzeuge, deshalb ist besondere Vorsicht wichtig! Das Schild „Achtung Bahnübergang“ weist auf einen Bahnübergang hin. Ab diesem Zeichen ist besondere Vorsicht geboten, außerdem gilt hier ein Überholverbot. Die Bahnübergänge in Deutschland erkennt ihr zusätzlich noch durch das Andreaskreuz. Weitere Sicherungseinrichtungen sind Hinweisschilder, Ton- und Lichtsignale oder Schranken.
Das Andreaskreuz ist ein Kreuz mit zwei diagonal verlaufenden, sich kreuzenden Balken in den Farben weiß und rot. Es kennzeichnet alle Bahnübergänge – auch an Fuß-, Feld-, Wald- oder Radwegen – und zeigt an, dass der Zug hier immer zuerst fahren darf. Das heißt für dich: Kommt ein Zug, musst du warten! Der Grund: Züge haben wegen ihrer großen Masse und hohen Geschwindigkeit einen viel längeren Bremsweg als ein Pkw, und erst recht als ein Fahrrad oder ein Fußgänger.
Weiße längliche Schilder mit roten Streifen, sogenannte Baken, zeigen dir an, wie weit der Bahnübergang noch entfernt ist. Ein Streifen entspricht dabei 80 Meter bis zum Bahnübergang, zwei Streifen entsprechen 160 Meter und drei Streifen entsprechen 240 Meter bis zum Bahnübergang.
Grundsätzlich sind alle Bahnübergänge der Deutschen Bahn AG mit dem Andreaskreuz gekennzeichnet. Darüber hinaus gibt es Bahnübergänge mit und ohne technische Sicherung. Nicht technisch gesicherte Bahnübergänge, also ohne Schranke, sind meist an Strecken zu finden, die nicht so stark befahren sind. Hier musst du dir vor dem Überqueren des Bahnübergangs eine Übersicht auf die Bahnstrecke verschaffen und auf hörbare Signale der Eisenbahnfahrzeuge achten.
Technisch gesicherte Bahnübergänge sind ausgestattet mit:
1. (Voll-)Schranken mit und ohne Lichtzeichen

2. Halbschranken mit Lichtzeichen bzw. Blinklicht

3. Blinklicht oder Lichtzeichen

4. Anrufschranken.

Geschlossene Schranken bedeuten: Stopp! Sie schließen nicht ohne Grund! Umfahre sie niemals und klettere nicht darüber, selbst wenn du etwas warten musst, bis der Zug kommt. Kein noch so eiliger Termin ist dein Leben wert!
Betroffene und Beteiligte
- Nähere dich dem Bahnübergang langsam und richte deine Aufmerksamkeit voll auf das sichere Überqueren des Gefahrenbereichs.
- Achte darauf, dass du Tonsignale am Bahnübergang oder durch den Zug gut hören kannst. Nimm deine Kopfhöhrer ab.
- Leuchtet ein rotes Licht am Bahnübergang, bleibe immer stehen, auch wenn die Schranken noch oben sind. Halte auch bei gelbem Licht und rotem Blinklicht an.
- Geschlossene Schranken bedeuten „Stopp!“ Sie Schließen nicht ohne Grund. Klettere nicht darüber, selbst wenn du etwas warten musst, bis der Zug kommt. Kein noch so eiliger Termin ist dein Leben wert!
- Sind die Gleise frei, die Schranken oben und alle Lichtsignale aus, überquere den Bahnübergang zügig und ohne stehen zu bleiben. So kommst du sicher rüber.
- Nähere dich dem Bahnübergang langsam und sei bremsbereit.
- Schnelles Fahren und Überholen sind vor Bahnübergängen tabu. Denn dadurch verlierst du leicht den Überblick. Richte deine Aufmerksamkeit stattdessen voll auf das sichere Überqueren des Gefahrenbereichs.
- Achte darauf, dass du Tonsignale am Bahnübergang oder durch den Zug gut hören kannst. Nimm deine Kopfhöhrer ab.
- Leuchtet ein rotes Licht am Bahnübergang, bleibe immer stehen, auch wenn die Schranken noch oben sind. Halte auch bei gelbem Licht und rotem Blicklicht an.
- Geschlossene Schranken bedeuten „Stopp!“ Sie schließen nicht ohne Grund. Umfahre sie niemals, selbst wenn du etwas warten musst, bis der Zug kommt. Kein noch so eiliger Termin ist dein Leben wert.
- Sind die Gleise frei, die Schranken oben und alle Lichtsignale aus, überquere den Bahnübergang zügig und ohne stehen zu bleiben. So kommst du sicher rüber.
Mehr Infos über Fahrrad fahren im Straßenverkehr
Sie sind machtlos, wenn jemand die Gleise blockiert. Züge sind an die Schienen gebunden und können deswegen nicht ausweichen. Aufgrund der hohen Masse der Züge und der Reibung „Stahl“ (Räder des Zuges) auf „Stahl“ (Schienen) kommen die Züge spät zum Stehen. So benötigt beispielsweise ein Personenzug mit einem Gewicht von ca. 1.000 Tonnen bei einer Geschwindigkeit von rund 100 km/h einen Bremsweg von etwa 1.000 Metern.
Eure Fragen zum Thema (FAQ)
Weil ein Zug schneller da ist, als man denkt. Selbst wenn es so aussieht, als ob nichts kommt, ist das extrem gefährlich. Weitere Infos findest du auf der Seite Betreten von Bahngleisen.
Achte auf Licht- Ton oder Pfeifsignale und das Andreaskreuz.
Verlasse sofort den Bahnübergang und wähle sofort den Polizeinotruf 110, um die Situation zu melden. Deine Sicherheit geht vor! Denke aber auch immer an die Sicherheit aller im Bahnverkehr!





